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Der Anbau

Zeit des Weinbergs
Vor die Ernte hat der Herr den Schweiß gesetzt


Was die Trauben nicht von hier draußen mitbringen, kann keine Kellerkunst ersetzen. Da ist es gut, dass die geologischen Launen uns hier verschiedene, ausnahmslos förderliche Böden spendiert haben. Jeweils ideale Standorte für die von uns geschätzten Rebsorten.

Entsprechend pfleglich gehen wir mit dieser kostbaren Ressource um. Wie auch mit allem anderen, was von Natur aus hier kreucht und fleucht und diesen Lebensraum ganz nebenbei im Gleichgewicht hält. Für den Rest müssen wir selber sorgen. Durch Arbeit. Denn wer Segnungen der Chemie mißtraut, muss ganz schön ackern: für Gründüngung sorgen, viel Laubarbeit machen, befallene Trauben runterschneiden und zur Lockerung der Böden auch mal zur Hacke greifen. Wir tun das, weil wir wissen: nicht gegen, nur mit der Natur lassen sich hervorragende Weine erzeugen.

Impressionen aus unseren Weinbergen - in jeder 2. Gasse sorgen wir für Begrünung, denn sie dient uns, wie auf dem Bild zu sehen, als Fahrgasse. Im Frühjahr wird die alte Fahrgasse umgebrochen, der Boden wird gelockert und die neue Begrünung danach eingesät. Es sieht nicht nur schöner aus als ausschließlich Gräser, man findet jetzt auch viel mehr Insekten, und es siedeln sich hier jetzt auch mehr Nützlinge an als nur im Gras.

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